Gill Saviker – Beginn ihres ‘Pflegestellen- Blog’
Ich habe beschlossen einige meine Erfahrungen im Unterhalt einer Pflegestelle mit Ihnen zu teilen und hoffe damit andere Menschen zu ermutigen auch ein oder zwei Hunde oder Katzen bei sich aufzunehmen und ihnen die individuelle Fürsorge und Zuwendung zu geben, die manche von ihnen brauchen, um sich wieder zu erholen oder um sie für eine Vermittlung in ein dauerndes Zuhause vorzubereiten.
Also hier zunächst eine kurze Einleitung, um zu erklären, wie ich überhaupt dazu gekommen bin.
Es begann mit einem einzigen kurzen Telefonanruf. Ich sagte, ich wäre für ein paar Tage in Chiang Mai und fragte an, ob ich im Tierheim vorbeikommen könnte, einfach mal an einem Tag vorbeischauen. Mein Tuk Tuk-Fahrer fluchte schon als wir von der Stadt fuhren und es in die schöne ländliche Umgebung ging. Ich dachte wie fabelhaft es doch hier war, während er dachte, das sei hier viel zu weit weg von daheim und es somit ablehnte später zurückzukommen, um mich hier wieder abzuholen. Aber der Ausflug war es mir wert, ich wusste sofort, dass dies eine sehr lohnenswert Art und Weise war den Tag zu verbringen. Gerade war eine Schule auf Klassenausflug im Tierheim unterwegs, überall Kinder und Hunde und alle hatten eine großartige Zeit. Die Atmosphäre war wunderbar entspannt und es machte einfach viel Spaß hier zu sein.
Dann bei einem schnellen Mittagessen in einem örtlichen Imbiss am Straßenrand, erzählten mir Karin und Ally, worum es bei dem Tierheim ging und was ihr Ziele sind. Ich erkannte, dass hier dringend weitere Freiwillige benötigt wurden. Eigentlich hatte ich vor gehabt drei Monate in Thailand herumzureisen, aber ich entschied mich um und blieb in Chiang Mai, um einige Monate im Tierheim mitzumachen.
Das war März 2007 und der Bedarf an Freiwilligen ist inzwischen sogar noch größer geworden. Damals hatten wir 35 Hunde (jetzt schwer vorstellbar!) heute sind es um die 130 Hunde und es ist ein tägliche Kampf die Zahlen unter Kontrolle zu halten.
Also inzwischen bin ich zurück für meinen vierten Aufenthalt. Im Juni 2008 zog in ein kleines Haus, so dass ich auch Katzen und Hunde zur Pflege aufnehmen kann. (Bei meinen früheren Besuchen, hatte ich manchmal sehr kleine Hunde oder Kätzchen auf meine Zimmer ins Guesthouse geschmuggelt, nicht gerade ideal!) mein Plan war ein oder zwei Hunde gleichzeitig aufzunehmen, diejenigen die besondere medizinische Betreuung benötigten oder einfach eine ruhigere Umgebung als das Tierheim, um sich wieder zu erholen.
Nun den Höhepunkt erreichte das Ganze im Juni diesen Jahres mit 6 Hunden, 10 Kätzchen und zwei Katzenmüttern. Auf jeden Fall viel zu viel, selbst für mich, doch inzwischen da alle Kätzchen in neue Zuhause vermittelt werden konnten und die Hunde auch genesen sind, bin ich wieder zurück bei einer gut handhabbaren Zahl. Während ich damit begann dies zu schreiben, wren bei mir ein kleiner Hund, 3 erwachsene Katzen und vier Kätzchen, doch dann kam es zu einem Abendanruf von einem Tempel, wo ein paar kleine Kätzchen ausgesetzt worden waren, die sich in in akuter Gefahr befanden von den Tempelhunden gefressen zu werden, ein leider nur zu verbreitetes Schicksal für viele Kätzchen hier. Also hab ich jetzt vier weitere Kätzchen bei mir, die Gott sei Dank gerade das Alter erreicht haben wo sie selbstständig fressen können. Eine große Erleichterung!
Hunde und Katzen, die heute bei mir sind
Lulu ist zur Zeit der einzige Hund bei mir, sie kam als Teil eines Straßenprojektes einer anderen Freiwilligen, Theresa, zu mir.
Lulu ist eine kleine schwarze Hundedame, die bei ihrem Besitzer unerwünscht geworden war. Sie hatte gerade zwei wunderhübsche Junge aufgezogen, aber war offensichtlich krank, also war sie von Theresa zum Tierarzt gebracht worden, wo man heraus fand, dass sie unter Pyometra litt und so in einer Not-OP ihere Gebärmutter entfernt werden musste.
Sie hat auch noch E.canis, eine Krankheit, die durch Zeckenbisse übertragen wird und litt unter Blutarmut wegen dieser Zecken.
Ihr kleiner Körper war von ihnen übersät und ihr verfilztes Fell musste erst rasiert werden, damit man sie vollständig von ihnen befreien konnte. Sie hat auch eine Patellaluxation, so dass sie von Zeit zu Zeit hinkt.
Inzwischen macht sie beständig Fortschritte und wir werden bald damit beginnen können ein neues Zuhause für sie zu suchen.
Mehr über Lulu können Sie href=”http://de.carefordogs.org/lulu-mimi-brauchen-ein-zuhause/”> hier lesen …
Dann gibt es da George und Snowy, zwei wunderschöne Perserkatzen, die zusammen mit noch zwei anderen bei einem Tempel ausgesetzt worden waren. Zunächst glaubte man, dass sei sowohl unter FIV wie FeLV litten, aber nachdem sie einen kompletten Bluttest hatten, war dieser für beide Krankheiten negativ, das heißt die Katzen positiv
. Also suchen Beide nun ein neues Heim. Sie finden in unserer Kategorie Katzen suchen ein Zuhause … weitere Informationen.
Die Katze Momma ist seit dem ersten März bei mir.
Sir war bei einem Tempel für eine Sterilisation aufgesammelt worden, doch als die Tierärztin sie Aufschnitt, stellte sie fest, dass sie bereits die Hälfte ihrer Schwangerschaft durchgemacht hatte und nähte sie schnell wieder zu.
Care for Dogs hatte schon vor sie wieder zurück in den Tempel zu bringen, um es nach beendeter Schwangerschaft und Abstillen der Kleinen noch mal zu versuchen, aber die Dame, die sie dort mit Futter versorgte hatte, meinte, dass das nicht allzu lange dauern würde, da die Kätzchen sicher von den Hunden gefressen würden, denn so wäre es immer. … Leider ist dies das Schicksal vieler Kätzchen, die in Tempeln geboren oder ausgesetzt werden. Mit diesem Wissen war es mir unmöglich sie dort zu lassen, also kam sie zu mir in mein Haus und brachte einen Monat später 5 Kätzchen zur Welt. Ich bin glücklich berichten zu können, dass alle Fünf in Sicherheit aufwuchsen und inzwischen neue Zuhause gefunden haben, also ein äußerst glückliches Happyend für sie.
Unglücklicher Weise wurden wir als wir Momma wieder zurück in ihren Tempel bringen wollten von der Dame abgewiesen. Sie können mehr von dieser Geschichte hier lesen…
Aber es stellte sicher heraus, das dies für mich doch noch zu einem echten Glücksfall wurde, denn nur eine Woche nach dem die letzten beiden ihrer Kätzchen ein neues Zuhause gefunden hatten, rief eine amerikanische Touristin bei mir an, der vier winzige Kätzchen aufgefallen waren, die plötzlich in der Nähe, wo sie wohnte, aufgetaucht waren. Sie hatte sie weiter beobachtet, um festzustellen, ob ihre Mutter doch noch erscheinen würde, aber nach zwei Tagen musste sie erkennen, dass die Kätzchen wohl hier ausgesetzt worden waren.
Da sie erst ein Alter von etwa 3 bis 4 Wochen hatten, begann ich sie sofort mit der Flasche zu füttern, doch ihr verzweifeltes Schreien hatte Momma alarmiert und sie kam angerannt, um zusehen was da los war.
Eine Zeit lang war sie offensichtlich mächtig verwirrt und verbrachte ein Stunde damit in das Geschrei einzustimmen, was mir eine recht lautstarke Zeit verschaffte. Doch dann schnappte sie sich eines der Kätzchen aus der Kiste und brachte es in eine dunklere Ecke, wo sie damit begann es zu putzen. Das war so süß, ich hätte weinen können.
Das Kätzchen war sofort beruhigt und Momma tat was Katzenmütter so tun, sie stimulierte ihn für die Toilette und machte es anschließend wieder sauber.
Ich übergab ihr eines nach dem anderen und sie wiederholte es mit allen. Bald hatten sich alle an sie gekuschelt und wir konnten alle friedlich einschlafen. So wurden wir jetzt zu einem großartigen Team, ich mach das Füttern und Momma sorgt für den ganzen Rest.
Perfekt.
Kategorie: Neues aus den Pflegestellen
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Gill " Ich fühle mich richtig beglückt, dass es mir möglich ist meine Zeit mit so etwas erfüllendem und lohnendem zu verbringen. Ich freue mich mich meine Zeit mit damit zu verbringen unsere Hunde einfach lieb zu haben und mit ihnen zu schmusen und ihnen mit der Zeit wieder etwas Vertrauen in Menschen zurückzubringen. Einige haben noch nicht erzählte Traumata durchgemacht oder waren mal das Haustier einer Familie und wurden einfach in einer Strasse oder einem Tempel abgeladen. So ist es wundervoll zuzusehen, wie sich in eine Hundegruppe hier im Heim integrieren und wieder zu einem Gefühl von Sicherheit kommen. [Mehr]"
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Absolut Hammer Beitrag, dies wollte ich auch schon mal ausdrücken, wusste nur nie wie man dies niederschreiben kann
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