Ana Gracey
Als ich noch ein sehr kleines Mädchen war, hat man mich mitgenommen, um den Disneyfilm Bambi anzusehen. Es tut selbst heute noch weh, wenn ich diesen Film sehe…damals musste mich meine Mutter aus dem Kino führen, denn mich hatte ein Verzweiflungsanfall gepackt! Ich konnte damals nicht und kann es heute immer noch nicht ertragen, wenn ich auf Beschreibungen von Grausamkeit gegenüber Tieren treffe. Im Alter von 7 oder 8 habe ich etwas über die Tierhilfsorganisation Battersea Dogs gesehen und begann regelmäßig Geld für sie zu sammeln – gewöhnlich dadurch, dass ich herumprotzte oder Leute solange anging bis sie kapitulierten und ein paar Münzen dafür springen ließen, dass sie raten durften wieviele Süßigkeiten im Topf waren oder wie schwer der Kuchen war. Die Gewinner erhielten, dann allerdings gewöhnlich weniger Süßigkeiten oder Kuchen als sie geschätzt hatten. …
Ich erhielt Geburtstagsgrüße von Battersea bis gut in meine Teeniezeiten. Trotzdem, wuchs ich eher mit Katzen auf – man lehrte mich stets misstrauisch gegenüber Hunden zu sein und ich verliebte mich nie in einen Hund bis ich die Dreisiger erreichte.
Ich sang in einem Hotel auf Zypern – wo die Lage was Grausamkeiten gegenüber Hunden oder Tieren allgemein betrifft grausam ist – als ich das erste mal Izzy traf. Ein Freund fand sie am Strand ausgesetzt und fast im sterben lag sie da wir trugen sie zwischen uns hinein.
Jetzt lebt sie für immer bei meinem Freund in Bangkok, aber ich sehe sie immer noch regelmäßig und es ist ihr zu danken, dass mir die Augen geöffnet wurden, was die Lage der Hunde in vielen Teilen der Welt betrifft. Während ich diesen Beitrag schreibe, liegt sie zu meinen Füßen und sagt ein ‘Whiffle”.
In den letzten zweieinhalb Jahren bin ich mit meinem Gesang durch Asien und Australien gereist. Nach dem ich Zypern Ende 2007 verlassen hatte, besuchte ich Nepal, wo die Misere der dortigen Straßenhunde mich mit Horror erfüllte. Ich verbrachte eine Menge Zeit damit zu versuchen ihre Leiden mit Futter, Floh/Zeckenbehandlung und Tierarztbesuchen etwas zu lindern.
Ich machte das Gleiche bei meinen Aufenthalten auf Bali und Fiji und während ich in Australien war arbeitete ich als Freiwillige in den Tierheimen der Animal Welfare League und von RSPCA in Sydney, Melbourne and Darwin – spazieren führen, spielen und sozialisieren der geretteten Hund, genau so wie Kot einsammeln – auch das kann man nicht auslassen, es ist ein notwendiges Übel!
Es hat mich immer schon nach Thailand gezogen und nachdem ich von einer ehemaligen Freiwilligen, die ich in Byron Bay, Australien getroffen hatte, von Care for Dogs hörte, schien mir Chiang Mai als geeignetstes Ziel für meinen nächsten Stop. Einfach die Möglichkeit zu haben diesen wundervollen Freunden einen Dienst zu tun und parallel dazu weiter mit meinem Gesang in CM auftreten zu können, lässt einen Traum wahr werden!
Mein Mantra ,wenn Ich jemanden sehe, dem ich helfen kann, wurde: ‘Einen Hund zu retten wird nicht die Welt verändern, aber mit Sicherheit wird sich die Welt für diesen einen Hund verändern’, zum Glück retten sie auch mein Leben – die Freude, die sie mir bringen ist immens.
Ana rak maa maak maak!
Wenn sie in der Stadt sind – schauen Sie bei mir vorbei und kommen Sie zu einem Gig http://www.ana-gracey.co.uk“
Popularity: 1% [?]





















