Teresa Khongtham : Freiwillige
Hunde waren bereits seit meiner Geburt Teil meiner Familie. Während der vielen Jahre meiner ständigen Auslandsaufenthalte, habe ich stets eine große Lücke in meine Leben gespürt und mich nach dem Tag gesehnt, an dem ich mich niederlassen kann und Hunde wieder Teil meines Lebens werden. Selbstverständlich waren und sind bei meiner Familie in Australien Hunde fester Bestandteil der Familie und ich freue mich jedes mal sie bei meiner Rückkehr zu Hause wiederzusehen
Meine früheste Erinnerung an Hunde, die mir mein ganzes Leben über im Gedächtnis blieb, stammt aus der Zeit als ich 4 Jahre alt war. Während unseres täglichen Besuchs mit meiner Familie bei einer befreundeten Familie, spielte ich draussen im Hof mit anderen Kindern während die Erwachsenen sich im Haus unterhielten.
Unsere Freunde hatten einen liebenswerten grossen deutschen Schäferhund, der ebenfalls im Hof seinen Schlaf genoss. Ohne eine Spur Angst beschloss ich ihn von hinten zu überaschen und ihm eine richtig große Umarmung zu geben. Nun, das hat ihn zu Tode erschreckt; unglücklicher Weise bestand seine natürliche Reaktion sich selbst zu schützen in einer Attacke auf mein Gesicht. Ich wurde schnellstens ins Krankenhaus gebracht, wo es einer Reihe von Stichen in meinem Gesicht bedurfte. Das ist jedoch nicht die Erinnerung, die bei mir hängend blieb, sondern es ist die das dieser liebe deutsche Schäferhund nach diesem Vorfall eingeschläfert wurde. Ich war darüber sehr verstört und habe es nie mehr vergessen. Dieser Vorfall hat meiner Liebe zu Hunden keinen Abbruch getan, wenn überhaupt hat es meine Hundeliebe eher noch verstärkt.
Ich sorgte mich zu dieser Zeit nicht um mich sondern es war mein Hundefreund um den ich mich sorgte und ich bin jetzt so glücklich darüber, dass ich so vielen meiner Hundefreunde hier in Chiang Mai, dass mir die letzten vier und einhalb Jahre zur Heimat geworden ist, helfen kann. Es fehlt hier teilweise völlig das öffentliche Bewustsein über die traurige und manchmal krankhafte Lage, in der sich viele diese wundervollen Lebewesen befinden. Es ist wirklich erschreckend zu sehen wie Leute bei den Misshandlungen und dem krankhaften Verhalten gegenüber diesen Tieren die Augen verschliessen. Ohne Tierschutzgesetze, die hier greifen, haben viele Hunde und andere Tiere Leiden auszustehen, die man erst sehen muss, um sie glauben zu können und viele dieser Hunde werden sich nie von ihren seelischen und körperlichen Verletzungen erholen.
In der Lage zu sein so viele Hunde wie nur möglich aus dieser Lage zu befreien und ihnen ein bessere Leben zu ermöglichen, voll der Liebe und dem Mitgefühl, das sie verdienen, gibt mir ein starkes Gefühl der Befriedigung. Welpen zu sehen, die ohne viel Hoffnung doch den Weg aus Hunger und Schwäche zu einem lebenswerten Leben finden und Hunde, die bei jeder plötzlichen Bewegung gezittert haben, plötzlich nach der Rettung durch uns so anhänglich werden oder Staupekranke mit wenig bis gar keiner Hoffnung, die sich dennoch vollständig erholen, das alles entschädigt für die harte Arbeit bei Care for Dogs.
Ich liebe es eine Freiwillige zu sein, das ist es, nach dem ich mich lange gesehnt habe. Die Möglichkeit zu haben der Gesellschaft etwas zurückzugeben und besonders bei einer Sache, die förmlich danach schreit, dass man sich darum kümmert, ist so bereichernd und gibt mir das Gefühl eines erfüllten Leben.
Mein Mann, Nok (ebenfalls Freiwilliger bei Care for Dogs) & Ich haben eine wundervolle Hundefamilie, alle adoptiert über Care for Dogs und aus den Strassen Chiang Mais.
Sie waren ausgesetzt und heimatlos und es macht uns glücklich ihnen ein warmes und liebevolles zu Hause zu geben. Sie geben uns so viel zurück.
Eine unserer ersten Adoptionen, war die eines lieben Golden Retriever, Jasper (früger bekannt als Sunshine), und Sie können Jasper’s Geschichte als ‘Sunshine’s Tale’ hier lesen (Englisch)…


















