Michael Wuerth : Deutsche Seite

Michael with JeanyWir sind sehr dankbar Michael als Teil unseres Teams in der Rolle des Übersetzers und bei der Web Administration bei uns zu haben, damit werden unsere Anstrengungen die Welt über unsere Aktivitäten zu informieren, durch den Unterhalt dieser Website, als Replikat und übersetzte Version der im original englischen Web-Site bei  www.carefordogs.org weiter befördert.

Meine Frau ist Thai, wir leben in Deutschland und etwa alle zwei Jahre fliegen wir nach Thailand. Seit über 5 Jahren ist ein Hund Bestandteil unseres Haushalts. Unsere erste Hündin wurde von einem Auto angefahren und starb nach nur einem Jahr, selbst in dieser kurzen Zeit war sie uns so ans Herz gewachsen, daß die Trauer nach ihrem Tod groß war. Wir überlegten es uns lange wieder einen Hund anzuschaffen. Ein Hundeleben ist gewöhnlich kürzer als das seines Besitzers und zu wissen, dass es diesen Trennungsschmerz wieder geben würde, vielleicht noch stärker, wenn wir den Hund länger bei uns hätten, machte uns zu schaffen.

Michael with Hutch Auch um die Trauer zu verarbeiten, wurden wir zu Gassigängern beim örtlichen Tierheim. Irgendwann hatten sie es geschafft, die Freude, die sie selbst gegenüber uns Unbekannten zeigten, wenn sie ausgeführt und gestreichelt wurden, die Blicke, die auszudrücken schienen, „hab mich lieb, ich hab dich auch lieb“, es war gemein. Schließlich mussten wir einfach wenigstens einen ganz zu uns nehmen und so ist nun Jeany ein schwarzer Pudelmix bei uns.

Schon in der Zeit davor, registrierten wir hin und wieder abgemagerte von Räude befallene Hunde in Strassen oder Tempeln Thailands, aber unsere Gedanken waren auf Urlaub eingestellt, wir übersahen die Tiere nur zu oft, eine gewisse emotionale Distanz war da und es ich nahmen sie nur als kleines Bild am Rande wahr, eben ein typischer, unveränderlicher kleiner Teil Thailands.

Nach dem wir nun selbst einen Hund hatten, mit eigenem Revier in unserem Herzen, war diese Distanz weg, jetzt sprang uns dieser Anblick ins Gesicht und erinnerte uns an unsere Kleine zu Hause. Unbeschwerter Urlaub war nicht mehr möglich, wir mussten helfen. Über eine Internetrecherche war ich auf Care for Dogs gestossen und hatte mich mit Karin in Verbindung gesetzt. Im nächsten Urlaub wurde ich aktiver Helfer. Tierarztfahrten, Hilfe im Tierheim,etc, die 4 Wochen waren schnell vorbei, für mich hatte es sich gelohnt und auch für den ein oder anderen Hund hatte meine Mitarbeit einen Unterschied gemacht. Danach wollte ich umso weniger den Kontakt zu carefordogs abbrechen lassen, weil ich nun selbst erlebt hatte, wie engagiert und effektiv die Arbeit dieses aktiven Teams war .
Machen Sie sich selbst ein Bild bei CFD und leisten auch Sie einen Beitrag, egal wie groß. Mit dem Wissen selbst etwas zur Abhilfe der schlimmen Zustände zu tun, ist es dann auch möglich, auch die schönen Seiten Thailands mehr zu geniessen.

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2 Antworte »

  1. Hallo Michael,
    schön Dich kennen zu lernen, wenn auch nur übers Internet. Ich finde es ganz klasse das Du Dich so für Thailands Hunde und für das CFD einsetzt und auf das Leid der Strassen und Tempelhunde aufmerksam machst. Auch die 4 Wochen die Du dem CFD zur Seite standest waren bestimmt eine Bereicherung für Dich und die Tiere denen Du dort begegnet bist. Gäbe es doch nur mehr solche Menschen die nicht an dem Leid der Tiere vorbei schauen.
    Sei ganz lieb gegrüsst
    Stefanie

  2. Hallo Michael,
    jetzt bin ich wieder dabei…. und habe sogar nun auch ein “Bild” von Dir…. Nochmals meine Hochachtung zur Arbeit als Volunteer “hinter den Kulissen” – Internet, Presse, Marketing, Coordination sind genauso wichtig wie die Arbeit am Tier in den Sheltern selber. Ich habe auch bereits beides gemacht und werde mich nun in Pattaya, der Touristenhochburg Thailands stark engagieren – in dem Shelter mit 1300 Dogs. Ich werde berichten und ein Paar Bilder senden. Brauch aber noch so 10 Tage, da ich nächste Woche hier in Deutschland jeden Tag stark beruflich eingebunden bin.
    Was man hier in Deutschland auch machen kann: Präsentationen, Aufklärung im Bekannten- und Berufskreis, für Leute, die vorhaben, in Thailand Urlaub zu machen. Viele wissen das einfach nicht, mit den Hunden…. sie sind nicht im Focus. Dort kann man auch als Tourist helfen. Tierarzt, Futter, Vorbild sein. Habe viel erreicht dadurch. Auch Charity-Parties – so zum Beispiel, wenn ich Geburtstag feiere, habe ich einen Raum dekoriert mit Hunde Stories und das Projekt vorgestellt – dazu ein RIESENSPRASCHWEIN – es kamen letzes mal 400 Euro zusammen – das ist doch toll!

    Jetzt habe ich so eine Schautafel und ein kleines Schwein in meinem Büro – wenn Gäste aufmerksam werden, erzähle ich davon und gebe Flyer mit. (habe ich selber entworfen und gedruckt) – Man kann viel tun, auch wenn man gerade nicht in Thailand ist. Jede Idee ist eine gute!

    Eure Eva

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